IG Metall stellt Untersuchung gegen MIG18-Mitglieder ein

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Die IG Metall-Verwaltungsstelle hat ihr Untersuchungsverfahren gegen Mitglieder eingestellt, die für die konkurrierende Liste MIG 18 kandidierten. Bei weiteren Verstößen gegen die Satzung droht den Metallern allerdings der Ausschluss.

Die Liste MIG 18 stellt zwei Mitglieder im aktuellen Volkswagen-Betriebsrat. Dirk Schenker und Antonino Potalivo sind wie andere Kandidaten zugleich Mitglieder der IG Metall. Genau das sei laut Satzung nicht zulässig, erläuterte Frank Patta gestern.

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Betriebsratswahlen 2010 Autostadt

Betriebsratswahl: IG Metall vs. Betriebsrat Autostadt

Betriebsratswahl 2010 im Februar

Betriebsrat Autostadt

Am gestrigen Freitag begann die „heiße Phase“ der Betriebsratswahlen in der Autostadt. Sie findet am 18.Februar 2010 von 9 bis 17 Uhr im Besprechungsraum des Betriebsrates im Service Haus, 2.OG, Raum 2410 statt.

Das Jahr des zehnjährigen Bestehens beginnt in der Autostadt zunächst einmal ganz unfeierlich. Am 18. Februar wird nach vielen Querelen im Vorfeld ein neuer Betriebsrat gewählt.

Wer auch immer das Gremium danach dominiert: Die Geschäftsleitung wird sich mit konsequenten Forderungen auseinandersetzen müssen. Derzeit ist die Atmosphäre zwischen den offiziellen Sozialpartnern nämlich alles andere als harmonisch. Der durch vier Rücktritte dezimierte Noch-Betriebsrat um den Vorsitzenden Willi Giebel und die Geschäftsleitung sehen sich fast ausschließlich vor Gericht, um Mitspracheregelungen jedweder Art zu klären.

Zur Neuwahl treten vier Listen an. Frank Patta, Chef der einflussreichen Wolfsburger IG-Metall-Verwaltungsstelle, machte gestern deutlich, dass die Arbeitgeberseite nicht damit rechnen sollte, von einer zerstrittenen und schwachen Arbeitnehmervertretung zu profitieren. „Das wollen weder wir noch die anderen Bewerber. Die IG Metall wird nach der Wahl keinen Kuschelkurs fahren“, warnt der 1. Bevollmächtigte.

Die Autostadt als klassischer Dienstleistungsbetrieb hat sich vor zehn Jahren bei der Gründung im engen Schulterschluss von IG Metall und Belegschaft bereits deutlich bessere Vereinbarungen der Metallbranche gegenüber der Dienstleistungstarife gesichert. Dieses Privileg soll und kann auch für die Zukunft nur mit einer starken IG Metall verteidigt werden. Ganz entscheidend für die Wahl am 18.Februar ist die gute und gründliche Vorbereitungsarbeit. Sicherheit für die Belegschaft und ein Vertrauensverhältnis zum Betriebsrat ist Grundlage einer guten, einvernehmlichen und erfolgreichen Arbeit des Betriebsrates. Beschäftigungssicherung ist vorrangiges Ziel in den nächsten Wochen und Monaten.

Sozialmächtigkeit ihres Betriebrates soll für Mitarbeiter der Autostadt, die sich täglich einer großen Erwartungshaltung der Besucher ebenso wie der Leitung der Autostadt gegenüber stellen müssen, ein gemeinsames Ziel sein. Eine ähnlich hohe Sozialmächtigkeit wie sie die „große Schwester“ IG Metall auszeichnet. Das Spitzenteam für die Betriebsratswahl der Autostadt besteht aus „Aktivisten der ersten Stunde“:

Martina Musial

Martina Musial Vertrauenskörperleitung und Initiatorin tätig im Technischen Infrastukturmanagement hat bereits bei der Autostadt gearbeitet, als diese noch in der Entwicklungsphase war. Bereits im September 1999 begann ihre Tätigkeit. Martina Musial ist alleinstehend und hat keine Kinder.

Iris Exner

Ebenso wie bei Volkswagen sei das Thema Beschäftigungssicherung auch in der Autostadt in diesem Jahr das zentrale Anliegen. „Wir wollen diese Beschäftigungssicherung. Und wir wollen sie über das Jahr 2011 hinaus und ohne dass wir sie uns mit irgendetwas erkaufen müssen“, machte Patta klar. Hinter der Liste stehe die geballte Macht der Organisation. Iris Exner, Spitzenkandidatin der IG-Metall-Wahlliste, betont, dass das Programm „eins zu eins die Probleme der Belegschaft“ widerspiegele.

Iris Exner Vertrauensfrau, heute OPS Kundencenter hat ebenfalls bereits zwei Monate vor der Eröffnung der Autostadt als Gästebetreuerin begonnen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Schon seit Gründung ist sie auch im Betriebsrat aktiv.

Thorsten Bentlage

Vertrauensmann – OPS AutoLab hat 2001 auch als Gästebetreuer in der Autostadt begonnen und war dann als Tourguide eingesetzt. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Allen dreien gemeinsam ist die Tatsache, dass sie viele Stationen in der Autostadt durchlaufen haben und sich über interne Weiterbildungsmaßnahmen und Assessments zu den heute bekleideten Positionen hoch arbeiteten.

Sie kommen von der Basis. Sie wissen genau wie die Mitarbeiter „ticken“ und wo ggf. der Schuh drückt. Probleme die im Alltag ganz unvermeidbar sind, sind ihnen bestens bekannt und werden gelöst – jedenfalls meist. Wenn es einmal besonders schwierig wird, wollen sie Ansprechpartner, Mittler und Zuhörer sein. In der Autostadt gibt es schon einige sehr positive Dinge und Einrichtungen für die Beschäftigten. Dazu gehören Möglichkeiten der Altersteilzeit und der Betriebskindergarten, der an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet ist. Doch auch hier schlummern noch weitere Ausbaumöglichkeiten.

Beschäftigte die täglich an der Basis stehen und die Bedürfnisse der Besucher sehr genau kennen und die Geschäftsleitung, die als Lenker und Leiter des großen Unternehmens alle Eventualitäten bedenken, alle Prozesse organisieren und arrangieren muss, können nur in einem gemeinsamen Verfahren auch weiter erfolgreich sein. Der Betriebsrat versteht sich als Bindeglied, Moderator und Mediator zwischen Basis und Leitung. Die letzten zehn Jahre haben Maßstäbe gesetzt, die nur mit gemeinsamer Kraft und im besten Einvernehmen gehalten werden können. Es ist wichtig, dass ein geschlossenens Votum die Einmütigkeit und Entschlossenheit aller Mitarbeiter demonstriert. Damit wird auch für die nächsten zehn Jahre das Unternehmen Autostadt als Aushängeschild und Vorzeigebetrieb der Region weiter zum guten Image der Stadt, in und von der wir alle leben, beitragen.

Der noch amtierende Betriebsratschef Willi Giebel tritt jetzt unter dem Label der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) an. „Aber das spielt für mich und meine Mitstreiter eine untergeordnete Rolle. Ich setze mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen für die Interessen der Autostadt-Belegschaft ein“, sagt der 55-Jährige. Eines wünschen sich alle Listenvertreter – klare Verhältnisse im Betriebsrat. „Alles andere wäre das Schlimmste, was der Belegschaft passieren könnte“, weiß Frank Patta.

Helmut Naujoks – seine Opfer (Teil 1)

Helmut Naujoks Der Fertigmacher

MOBBING Wenn es gegen Gewerkschaften und Betriebsräte geht, greift der Duisburger Anwalt Helmut Naujoks zu rüden Methoden. Opfer und deren Anwälte erheben massive Vorwürfe.

Rita Regenfelder

Rita Regenfelder

Rita Regenfelder nimmt die Brille ab, legt sie vor sich auf den Tisch, rückt im Sessel ganz weit nach vorne. Sie steht noch immer unter Spannung, wenn sie über diese Zeit spricht. Dann sprudelt es aus ihr heraus, so schnell, dass sie kaum zu verstehen ist mit ihrem schwäbischen Akzent. Es dreht sich um zweieinhalb Jahre, die ihre Spuren hinterlassen haben.

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Volkswagen = Piëch – Porsche – Kasse

Korruption | die SPD und die Gewerkschaft

1992 nahm der Wolfsburger Autobauer über 43,5 Milliarden Euro für ca. 3,4 Millionen Volkswagen, die er an seine Kunden verkaufte ein und schrieb (noch) schwarze Zahlen.

Es gibt allerdings Beteiligte, die einen in einer tiefen Krise steckenden Konzern übernommen haben wollen.

Zu diesem Zeitpunkt betrugen Schulden und Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 18 Mrd. Euro ca. 40 Prozent der Umsatzerlöse. Dagegen standen Anlagevermögen des Unternehmens als Sicherheiten in fast gleicher Höhe in einem noch soliden Verhältnis.

Doch das sollte sich alles ändern.

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Korrupties unter sich – Volkswagen vs. Porsche

VW vernichtet wieder mal Arbeitsplätze

VW vernichtet wieder mal Arbeitsplätze

Porsche-Arbeiter machen Front gegen Piëch Protest gegen Volkswagen: Tausende Porsche-Mitarbeiter demonstrieren gegen eine mögliche Übernahme durch VW und für die Eigenständigkeit des Sportwagenherstellers. Firmen-Patriarch Piëch fehlt überraschend beim Krisentreffen – und provoziert damit erneut das Platzen der Fusionsgespräche.

Stuttgart – Die Emotionen kochen hoch: Gut 6500 Porsche-Mitarbeiter haben am Montag gegen VW-Aufsichtsratchef und Porsche-Miteigentümer Ferdinand Piëch demonstriert. Die Protestler wenden sich gegen eine mögliche Übernahme des traditionsreichen Stuttgarter Unternehmens durch Volkswagen. Bei Massenveranstaltungen an den Standorten Zuffenhausen, Weissach und Ludwigsburg informierte der Betriebsrat die Belegschaft über die aktuellen Vorgänge bei Porsche. Porsche-Mitarbeiter in Weissach bei Stuttgart:

Protest gegen Piëch DDP Porsche-Mitarbeiter in Weissach bei Stuttgart:
Protest gegen Piëch Betriebsratschef Uwe Hück skizzierte am Entwicklungsstandort Weissach vor rund tausend Beschäftigten die Frontlinien des Arbeitskampfes. Er forderte, Porsche nicht mit dem VW-Konzern zu verschmelzen, sondern seine Eigenständigkeit zu erhalten – und will dem Vorstand bereits eine Garantie dafür abgetrotzt haben. „Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch haben mir zugesichert, dass Porsche eigenständig bleibt und die Eigentümerfamilien stark genug sind, das zu garantieren“, sagte er.

Auch die Arbeitsplätze bei dem Sportwagenbauer seien sicher. Das hätten die beiden Eigentümerfamilien zugesagt. Bei der möglicherweise entscheidenden Aufsichtsratssitzung über die Zukunft des hochverschuldeten Sportwagenbauers Porsche hatte VW-Patriarch Ferdinand Piëch zuvor für einen Eklat gesorgt. Der Chef des VW-Kontrollgremiums blieb dem Treffen im Porsche-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Weissach ohne Begründung fern und dämpfte damit die Hoffnung auf eine konstruktive Fortsetzung der Fusionsgespräche zwischen den beiden Autobauern. Die Verhandlungen über einen Zusammenschluss liegen nach gegenseitigen Anfeindungen derzeit auf Eis. Am Sonntag hatte VW die für Montag angesetzten Gespräche mit Porsche über ein Zusammengehen der beiden Autokonzerne platzen lassen.

„Unter dem Strich verstärken die Nachrichten vom Wochenende die Bedenken um die finanzielle Lage von Porsche„,

schrieb DZ-Bank-Analyst Michael Punzet in einem Kommentar.

Porsche reagierte am Montagnachmittag auf diese Nachrichten. Nach eigenen Angaben hat der Sportwagenbauer bis zum nächsten Frühjahr kein Refinanzierungsproblem. Die jüngst mit den Banken vereinbarte Kreditlinie über zehn Milliarden Euro laufe bis März 2010 und könne dann verlängert werden. Ein Drittel der Summe werde dann fällig, sagte ein Sprecher. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor berichtet, das Unternehmen habe nur noch zwei Wochen Zeit, um Kreditlinien von mehr als einer Milliarde Euro zu verlängern.

Krisentreffen am Mittwoch abgesagt? Piëch hatte vor wenigen Tagen öffentlich von Schwierigkeiten der Stuttgarter gesprochen, Geld aufzutreiben. VW könne dagegen leichter Kredite bekommen. Daher sei auch eine Übernahme und anschließende Integration von Porsche bei VW denkbar. Dabei wären elf Milliarden Euro als Kaufpreis für Porsche aber zu hoch gegriffen. Wie die Gespräche über die gemeinsame Zukunft weitergehen sollen, darüber gibt es unterschiedliche Angaben aus Stuttgart und Wolfsburg.

Ein VW-Sprecher sagte, die Gespräche seien für unbestimmte Zeit unterbrochen. Die Atmosphäre sei derzeit nicht konstruktiv. „Daher haben weitere Gespräche momentan keinen Zweck.“ Porsche teilte dagegen mit, die Verhandlungen würden „ganz normal weitergeführt“. Abgesagt worden sei lediglich der Termin am Montag. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ist allerdings auch ein für Mittwoch dieser Woche geplanter Gesprächstermin abgesagt worden. „Der Termin findet nicht statt„, sagte eine Person aus dem Umfeld von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. „Es sind keine weiteren Termine geplant.“ Ein Porsche-Sprecher sagte dazu, die Gespräche mit VW würden weitergehen; er könne aber kein Datum nennen.

„Es muss klar sein, worüber wir sprechen wollen“

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte, in der derzeitigen Lage sehe er keine Atmosphäre für konstruktive Gespräche. Er forderte, die Familie Porsche müsse jetzt deutlich vorgeben, wozu sie bereit sei und wozu nicht. „Das sollte sie vor allem erst einmal hausintern bei Porsche klären, vor allem mit den Beschäftigten. Wenn man dann wieder auf Volkswagen zugeht, dann muss klar sein, worüber wir überhaupt sprechen wollen. Verkauf, Fusion oder etwas ganz anderes.“ In einem Brief an seine Führungskräfte schreibt der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn, dass auch die Chefetage in Wolfsburg die Einschätzung des Betriebsratsvorsitzenden teile. „Für ein Zusammengehen von Volkswagen und Porsche müssen wir die Ausgangslage systematisch analysieren und uns ein klares Bild über die tatsächlichen Verhältnisse bei Porsche machen“, zitierte die „Berliner Zeitung“ aus dem Schreiben vom Sonntag. „Wir benötigen die volle Transparenz der derzeitigen Lage. Es ist im Interesse aller Beteiligten, unserer Belegschaften, aller Aktionäre und unserer Kunden, dass wir die finanzielle Stabilität und Souveränität von Volkswagen nicht gefährden.“ Der VW-Chef verteidigte der „Berliner Zeitung“ zufolge die Absage des für Montag geplanten Arbeitstreffens mit Porsche und betonte, dass „wir uns von niemandem zu überstürzten Handlungen verleiten lassen“. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff forderte Porsche in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu konstruktiverem Verhalten auf.

Was wir brauchen, ist volle Transparenz„, sagte Olaf Glaeseker, niedersächsischer Staatssekretär und Wulffs Sprecher – „bei allem Verständnis dafür, dass mancher auf dem Weg in die Sauna den Bademantel möglichst lange anbehalten will. Die Stunde der Wahrheit für Porsche naht.

Volle Transparenz und den Saustall ausmisten

Volle Transparenz und den Saustall ausmisten

Porsche muss klären, wohin die Reise gehen soll“ Von Seiten des größten europäischen Autobauers wird in dem Machtpoker immer wieder betont, dass schließlich der hochverschuldete Porsche-Konzern um Gespräche gebeten habe. Der VW-Betriebsrat teilte mit:

„Wir sind von der Familie Porsche gebeten worden, Gespräche über die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns zu führen. Aber Porsche muss erst mal intern klären, wohin die Reise eigentlich gehen soll.“

Bereits zuvor war aus dem Unternehmen verlautet, offenbar werde der Ernst der Lage bei dem hochverschuldeten Sportwagenbauer verdrängt. Porsche hatte VW ursprünglich übernehmen wollen, war dadurch aber in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Porsche-Eigentümer streben daher nun eine Fusion mit Volkswagen an. Im Gespräch war auch eine umgekehrte Übernahme des Sportwagenbauers durch VW. Darum hatte nach Informationen des manager magazin sogar die Porsche-Führung selbst bei einem Krisentreffen im März gebeten. Die Eigentümerfamilien Porsche und PiëchFerdinand Piëchs Mutter war eine geborene Porsche – hatten sich Anfang Mai bei einem Treffen in Salzburg auf ein Zusammengehen mit dem VW-Konzern geeinigt. Einzelheiten sollten die Vorstände beider Firmen innerhalb von vier Wochen ausarbeiten. Seitdem gab es am vergangenen Montag Gespräche auf Arbeitsebene. In der Öffentlichkeit gab es zahlreiche Spekulationen sowohl über Personalfragen als auch über den zukünftigen Firmensitz und das Thema Finanzen.

Spiegel http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,625505,00.html

Land Niedersachsen – Klinikum Wahrendorff

Klinikum Wahrendorff

Geschäftsführung einigt sich mit Land über Pflegesätze Geschäftsleitung feiert sich auf Mitarbeiterversammlung – Beschäftigte erhalten weiterhin keine Lohnerhöhungen – Gewinnverschiebungen in Wilkening-Firmen? Sehnde/Ilten, den 21.03.09.

Nach einem mehr als zehn Jahre dauernden Rechtsstreit vor den Verwaltungsgerichten haben sich jetzt das Land Niedersachsen und die Klinikum Wahrendorff GmbH in einem Vergleich auf verbindliche Pflegesätze geeinigt. Der Streit darüber dauerte seit den neunziger Jahren an. Selbst die über 1.000 Gerichtsverfahren vor den Verwaltungsgerichten und Sozialgerichten brachte die Wahrendorff-Geschäftsleitung bislang keinen Zentimeter weiter. Immer wieder stellte das Unternehmen die Behauptung auf, dass sie durch zu geringe Pflegesätze in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerate. Weiterlesen

Soziale Gerechtigkeit – Siggi Kurtz in der ARD

ACHTUNG!!! Heute in der ARD  (Quelle: http://steuerschmiede-berlin.de/220124.html)


siggi-kurtz-in-der-ard

siggi-kurtz-in-der-ard

Ein aufregender Tag. Ich begleitete das Team vom Rathaus in Spandau bis in den Reichstag. Die Sitzung mit den MdB´s fand im Jakob-Kaiser-Haus statt. Sämtliche Personen, welche Siggi Kurtz vom Bahnhof-Zoo aus begleitet hatten, durften vollkommen unbürokratisch teilnehmen und ihre Anliegen vortragen. Filmen, Fotografieren war gestattet.

Der vollständige Bericht folgt am Sonntag. Nun Siggi´s Lauf ist nun zu Ende. Doch das Paket, welches er in Berlin überreicht hat, wird noch einige Stationen durchlaufen – in den Parteien und im Petitionsausschuss. Ein Mitglied des Petitonsausschusses war vor Ort und entschuldigte den Bundestagspräsidenten, der aus Gründen der Gleichbehandlung nicht anwesend sein konnte, da zu erwarten war, dass der Petitionsausschuss involviert wird. Siggi´s Anliegen wird zu Teil im Petitionausschuß beraten.

Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass die Forderungen im Bundestag vorgelegt werden – und die Chancen stehen sehr gut. MdB Klaus Ernst (Die Linke) sprach von einer spektakulären Aktion und er habe tiefen Respekt vor Siggi´s Leistung. Auch MdB´in Kühn-Mengel (SPD) und MdB Kurth (Bündnis ´90/Die Grünen) schlossen sich an. Verteter von CDU/CSU und FDP hatten leider keine Vertreter geschickt…….

Das wichtigste Interview fand am Finaltag statt.
Es wird am Sonntag, 26.04.09, 18:30 Uhr, von der ARD bundesweit ausgestrahlt!

Mit allen Mitteln wurde versucht, die Berichterstattung zu unterbinden. Eine Zeitung nannte Siggi den Namen… Einer der Drahtzieher ist uns also namentlich bekannt. Letztendlich konnten uns die Störer nicht aufhalten und Siggi´s Weg ist mit Abgabe seines Paketes nicht zu Ende. Die Politiker nehmen sich den Forderungen an und Siggi´s Interview wird bundesweit ausgestrahlt. Den letzten Trumpf bei der Aktion konnten wir uns bis zum Ende aufbewahren. Links: Ansprache vor dem Bahnhof in Berlin, Jakob-Kaiser-Haus 1, Jakob-Kaiser-Haus 2, Jakob-Kaiser-Haus 3