Mobbing-Web zeigt SPD die ROTE Karte

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Mobbing im WEB

(openPR) – Mit Empörung wurde die Stellungnahme von Herrn Harald Schneider vom Landesverband BayernSPD zum Thema Mobbing zur Kenntnis genommen.

Wenn ein Politiker wie Herr Harald Schneider (BayernSPD) Bürgeranfragen einzelner Bürger als unwichtig einstuft, zeigt es doch einmal mehr, dass es Politiker gibt, die meinen, mit unserem Wahlkreuz haben wir unsere Pflicht getan – sodann sind wir nicht mehr gefragt!

Wir nerven und sollen gefälligst das „Maul“ halten!

So nicht, sehr geehrter Herr Schneider, Politiker sollten die Interessen und Anfragen aller Bürger respektieren. Mobbing ist ein ernstes Problem in unserer Gesellschaft, da wird es doch wohl gestattet sein, darum zu bitten, dass Sie doch einmal aufzeigen, wie die Aktivitäten der BayernSPD konkret aussehen.

Sie machen es sich zu einfach, sich nur mal so pauschal zum Thema Mobbing und Ihren Aktivitäten zu äußern, denke ich.

Sie verweisen in Ihrem Kommentar zum Thema Mobbing auf den Koalitionsvertrag von 2002, den die SPD mit der CDU vereinbart hat; dieser enthält allerdingst nichts zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz.

Ich denke, sehr geehrter Herr Harald Schneider, Politiker wie Sie tragen erheblich dazu bei, dass immer mehr Bürger politikverdrossen werden; Politiker, die Bürgeranfragen offensichtlich als lästig einstufen, sollten sich dann nicht wundern, in die Kritik genommen zu werden!

Es ist zu hoffen, dass sich nicht nur Mobbingopfer, sondern auch viele andere von Ihrer bürgerfeindlichen Einstellung distanzieren werden. Und dass Bürger innen und Bürger bei den nächsten Wahlen genau hinschauen, wen sie wählen, sofern sie überhaupt noch zur Wahl gehen, ist unbestreitbar.

Die Wahl in Hessen hat es deutlich gezeigt: Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht mehr hinters Licht; führen, Politikerinnen und Politiker, die Bürger und Bürgerinitiativen wie z.B: http://www.bakieschule.de in Bremen und http://www.mobbing-web.de nicht ernst nehmen, werden abgewählt! Und das ist gut so!

Hier geht`s zum Kommentar der BayernSPD: http://www.mobbingweb.de/bayernspd.html .

Klaus-Dieter May
http://www.mobbingweb.de , Berlin 23.01.2009

Mobbing – wann ist es Mobbing

Unberechtigte Kritik ist noch kein Mobbing

Unberechtigte Kritik eines Vorgesetzten ist noch kein Mobbing. Das hat das Verwaltungsgericht Saarlouis entschieden. Etwas anderes sei es, wenn die Vorwürfe System haben und den Mitarbeiter zielgerichtet diffamieren. Das Gericht wies mit seinem Urteil die Schadenersatzklage eines ehemaligen Postbeamten ab. Der Kläger hatte von seinem Dienstherrn 7500 Euro Schadenersatz wegen Mobbings gefordert. Er argumentierte, ihm seien mehrfach unberechtigte Vorwürfe gemacht worden. Inzwischen sei er aus dem Dienst ausgeschieden und befinde sich in psychiatrischer Behandlung. Das Verwaltungsgericht sah für die Forderung des Ex-Beamten keine rechtliche Grundlage. Es sei nicht erkennbar, dass Vorgesetzte ihn systematisch kritisiert hätten. Selbst wenn der Kläger einzelne Äußerungen als diffamierend empfunden habe, sei dies allein noch kein Mobbing. (Az.: 2 K 1964/07) dpa/tmn