Zivilcourage – und dann Mobbing?

Von einem der auszog Gerechtigkeit zu suchen:

Weil ich auch als geschäftsführender Vorsitzender von Deutscher Verein gegen Rechtsmissbrauch und Justizunrecht als Opferberater es am Anfang nicht glauben konnte, dass nicht nur die die Existenz von unbequemen Rechtsanwälten, sondern auch von Richtern und Staatsanwälten gezielt vernichtet wurde, da habe ich gesucht und nach und nach über Blogs und Foren erste Kontakte zu Opfern gefunden.

Das ist unglaublich was in der deutschen Justiz passiert aber es spiegelt auch wieder wie marode und versnobt das System ist. Vorsätzlich wird Menschen ein ges undheitlicher und finanzieller Schaden zugefügt. Hiervon betroffene Opfer wurden über das miserabel gemachte Betreuungsrecht in eine gesetzliche Betreuung gezwungen, um sie handlungsunfähig und mundtot zu machen. Doch es geht auch noch extremer, denn ich habe Rechtsanwälte (Männer und Frauen) gefunden die man ruckzuck in die Psychiatrie gesteckt hat und sie teilweise auch gegen ihren Willen mit Psychopharmka behandelt hat.

Am Anfang dachte ich nicht, dass ich eines Tages mehr tun würde, als mich gegen Schikanen und vorsätzliche Körperverletzung durch das Kreissozialamt Lörrach , gegen das Mobbing im Tafelladen Lörrach zu wehren. Ich sollte zum Opfer gemacht werden, denn auf Weisung der Sozialbehörde wurde ich so lange sozial von der Diakonie betreut wie ich brav geblieben bin. Als ich dann die Hilfe von einem Rechtsanwalt gebraucht habe (nach 3 Monaten hatte ich immer noch keinen rechtsfähigen Bescheid für die soziale Grundsicherung in Händen) da hat sich das Blatt gewendet. Ich wurde als streitsüchtig beschimpft, gedemütig und als armer Mensch ohne Respekt behandelt. Das was mir dann passiert ist, kann man verhindern, wenn man früh genug Öffentlichkeit herstellt und Vorsorge- Maßnahmen trifft. Hinter meinem Rücken wurde versucht, mich unter eine gesetzliche Betreuung zu zwingen, was man dann aber doch nicht gewagt hat, als ich direkt Öffentlichkeit hergestellt habe.

In diesem Moment habe ich auch schon damit begonnen nach Verbündeten zu suchen, etwas was Opfer leider meistens nicht sofort umsetzen. Was in der Sozialbehörde an Rechtsbeugung betrieben wird hat meine Gesundheit so schwer angegriffen, dass ich schließlich einen Herzinfarkt erlitt. Klare Verstösse gegen das Grundgesetz werden angewandt und die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben in Würde, dies scheint für die ARGE Arbeitsgemeinschaften und Kreissozialämter nicht zu gelten.

Es ist skandalös, wenn die kirchlichen Organisationen Caritas und Diakonie für ihre soziale Betreuung (Kontrolle) bezahlt werden und daher ein Interesse daran haben,dass diese Mauscheleien – ich nenne das Vetternwirtschaft – in seiner schlimmsten Form auch von der Justiz mitgetragen werden. Als ich dann nämlich den Beratungsschein beim Amtsgericht Schopfheim beantragt habe, dauerte es mehr als ein halbes Jahr als ich den dann auf Weisung des Sozialgerichts Freiburg endlich doch bekommen habe. Dies ist Diskriminierung in seiner schlimmsten Form wenn arme, alte, kranke und behinderte Menschen daran gehindert werden sollen, sich rechtlichen Beistand zu verschaffen. Wie schlimm muss es aber Mitarbeiter innerhalb der Justiz erst treffen, wenn ihre Existenz vom eigenen System vernichtet wird, wie groß muss die Angst dieser Opfer sein? Der Präsident des Landgerichts Waldshut Tiengen, den ich um Hilfe gebeten hatte, wollte und konnte mir angeblich nicht helfen. Und ich habe die erstaunliche Feststellung gemacht, dass die regionale Presse einen Maulkorb bekommen hat und über solche sozialen Skandale nicht mehr berichten darf. Das war im Jahr 2004 noch anders. Damals durfte der Redakteur Rene Zipperlen in der Lörracher Ausgabe von DER SONNTAG noch darüber berichten, welches perfide System hinter den Schikanen des Kreissozialamtes steckt.
Anfangs hatte ich noch nicht den Mut mich zu wehren, aber als ich dann auch noch das Opfer von Internet Betrügern und Abzockern werden sollte, da endlich ist mir der Kragen geplatzt und ich habe angefangen ein soziales Netzwerk zu knüpfen, in dem über Blogs und Foren die Anonymität der Opfer erst einmal Vorrang haben mußte. Staatsanwältin Margit Lichtinghagen aus Wiitingen (siehe Bericht auf Seite 1 von Financial Times Deutschland vom 22. 12.2008) ist genau so ein Beispiel dafür wie der Richter Michael Irmler, der nach einem Urteil des Landgerichts Stuttgart ins Gefängnis soll, weil er wegen Überlastung zuständig für gesetzliche Betreuungen Fehler gemacht hat. Da passiert es einem Rechtsanwalt aus Berlin weil er als Opfer auf sein Schicksal aufmerksam machen wollte, dass er Insolvenz anmelden mußte und er nun in Gera von der sozialen Grundsicherung leben muss. Nur weil es solche Communitys wie Amigotalk yourfriends usw. gibt bin ich dann immer wieder auf verängstigte Opfer gestossen, deren Leben die Justiz zerstört hat.
In einer Phase, in der man nur noch Angst hat, dass alles nur noch schlimmer werden könnte, nicht nur für die Opfer sondern auch für deren Angehörige, wird man leider oft orientierungslos und ist ziemlich hilflos. ZIVILCOURAGE ist in Deutschland gar nicht so einfach zu begreifen und umzusetzen, wenn alle weg sehen … so lange bis jemand endlich so viel Rückrat zeigt indem Sie oder Er VERANTWORTUNG für die solidarische Gemeinschaft übernimmt. Selbst dann, wenn man durch diesen Terror arm geworden ist, hat man aber Möglichkeiten indem man motiviert und mobilisiert, so wie ich das jetzt endlich mache. Mir ist das völlig egal wie viel Anfeindungen und Schmutzkampagnen man startet so lange ich die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sage, habe ich als Opfer jedes Recht auf meiner Seite mich energisch und mit allen Mitteln zu wehren. Das es beispielsweise immer noch kein echtes Entschädigungs-Gesetz für Opfer von Straftaten aller Art gibt liegt daran, dass dies gar nicht gewollt wird. In Baden Württemberg werden derzeit ganz gezielt die Fördermittel für die Opferentschädigung herunter gefahren, mit der Ausrede, dass die finanziellen Mittel dafür nicht mehr voll zur Verfügung stehen.
Ich habe beispielsweise ein Opfer von Mobbing in ein Gerichtsverfahren beim Verwaltungsgericht Freiburg begleitet und mußte mir von der zuständigen Richterin am Anfang anhören, dass die ehemalige Klägerin – eine Lehrerin- nur eine Querulantin wäre. Also überlege ich wie man Rechtsanwälte, Juristen, die aber trotz dieser Schicksalsschläge noch ihre Zulassung behalten haben, in einer Art Schutzgemeinschaft vereinigen könnte. Nur als bundesweit agierender gemeinnütziger Verein gegen Rechtsmissbrauch und Unrecht habe ich dazu echte Chancen. Die Problematik ist zwar groß, aber wenn eine Rechtsanwältin in die Psychiatrie Emmedingen gesteckt wird und der eingesetzte gesetzliche Betreuer (ein geldgieriger Rechtsanwalt) dann indessen sich ihren gesamten Besitz unter den Nagel reißt, dann stimmt einfach etwas nicht mehr. Ich bin dankbar, dass es solche Internetzeitungen wie Onlinezeitungen24 und LocalXXL20gibt, die hoffentlich auch von Journalisten, Ärzten und von Juristen gelesen werden.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: