Lone Star Infos

Lone Star Funds ist ein Private Equity-Unternehmen mit Sitz in Dallas, deren Mittel hauptsächlich für Investitionen in sanierungsbedürftige Unternehmen und Forderungen eingesetzt werden.Die Investitions-felder sind vorwiegend immobiliengesicherte Kreditportfolien und Einzelengagements ( notleidende und leistungsgestörte Immobilienkredite ), Corporate Distressed Debt ( notleidende Unternehmenskredite und Firmenbeteiligungen ) sowie Banken und Finanzdienstleister ( Corealcredit Bank, ehemals AHBR )

Zu den Investoren von Lone Star zählen Pensionskassen der US-Bundesstaaten, andere öffentliche Organisationen und Industrieunternehmen sowie Universitäten, Stiftungen, Banken, Familientreuhandvermögen, internationale Organisationen und Versicherungen.

Der Vorsitzende ( Chairman ) der Lone Star Aktivitäten in Deutschland ist Dr. Karsten von Köller, Dr. Marcel Köchling ist Vice President.Merkwürdigerweise sind von der ursprünglichen Verhandlungsbasis von 800 Mill. Euro nur noch einhundert ( 100 ) übriggeblieben.

Abgesehen mal davon – Die Lonestar Investment war selbst Kunde bei der IKB und kaufte in den Jahren 1999 bis 2004 noch sogenannte faule Hypothekenkredite, und jetzt halten Sie sich fest, im Wert von etwas über 9 Milliarden Euro von der IKB. Das ist genau der Betrag, den wir als Steuerzahler zuvor zur Sanierung der IKB
aufbringen mussten! Und zwar ohne unsere Zustimmung !

Wenn man über Lone Star spricht und deren Aktivitäten, dann muß man folgendes wissen :

Die Methoden, mit denen diese Raubtierkapitalisten ( verwende diesen Begriff als Banker nur ungern, aber in diesem Fall trifft er wirklich zu ) Wucherzinsen verlangen, sind höchstwahrscheinlich gesetzwidrig, auf jeden Fall aber absolut unmenschlich. Skandalös, aber nicht überraschend ist, daß Lone Star und Hudson Advisors mit Finanzkreisen in Texas verbunden sind, die zum Umfeld der Familie Bush gehören.

Außerdem – „Der US-Finanzinvestor übernimmt den größten Teil der Risiken aus den Portfolioinvestments der IKB. Lone Star werde Wertpapiere im Nominalwert von 3,3 Mrd. Euro in eine Zweckgesellschaft auslagern und diese mit Kapital hinterlegen“, sagte IKB-Chef Günther Bräunig. Auf die bisherige IKB-Großaktionärin KfW würden die restlichen Wertpapiere von 1,3 Mrd. Euro übertragen.

Tatsache ist aber, dass die IKB durch die 9 Milliarden Euro komplett saniert ist, d.h. dass nunmehr keine Verbindlichkeiten seitens der IKB offen stehen.

Was heißt das ?

Das bedeutet, dass die Lone Star Deutschland MIT WISSEN DER BUNDESREGIERUNG die 9 Milliarden, die sie selbst als Verluste in ihren Büchern gehabt hat, vom deutschen Steuerzahler GESCHENKT bekommen hat ! Ein Deal nach Mafiaart, wie das Ganze abgelaufen ist. Natürlich hat der amerikanische Präsident Bush höchstes Interesse, dass das so abgelaufen ist, weil die Lone Star Texas unter seinem persönlichen Kuratel
steht!

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Günter Anders AG Politik- und Medienanalyse

http://groups.google.com/group/leipziger-linke/browse_thread/thread/21cdb058c030bcf0?hl=de

enn man über Lone Star spricht
und deren Aktivitäten, dann muß man folgendes wissen :

Die Methoden, mit denen diese Raubtierkapitalisten ( verwende diesen Begriff als Banker nur ungern, aber in diesem Fall trifft er wirklich zu ) Wucherzinsen verlangen, sind höchstwahrscheinlich gesetzwidrig, auf jeden Fall aber absolut unmenschlich. Skandalös, aber nicht überraschend ist, daß Lone Star und Hudson Advisors mit Finanzkreisen in Texas verbunden sind, die zum Umfeld der Familie Bush gehören.

Außerdem – „Der US-Finanzinvestor übernimmt den größten Teil der Risiken aus den Portfolioinvestments der IKB. Lone Star werde Wertpapiere im Nominalwert von 3,3 Mrd. Euro in eine Zweckgesellschaft auslagern und diese mit Kapital hinterlegen“, sagte IKB-Chef Günther Bräunig. Auf die bisherige IKB-Großaktionärin KfW würden die restlichen Wertpapiere von 1,3 Mrd. Euro übertragen.

Tatsache ist aber, dass die IKB durch die 9 Milliarden Euro komplett saniert ist, d.h. dass nunmehr keine Verbindlichkeiten seitens der IKB offen stehen.

Was heißt das ?

Das bedeutet, dass die Lone Star Deutschland MIT WISSEN DER BUNDESREGIERUNG die 9 Milliarden, die sie selbst als Verluste in ihren Büchern gehabt hat, vom deutschen Steuerzahler GESCHENKT bekommen hat ! Ein Deal nach Mafiaart, wie das Ganze abgelaufen ist. Natürlich hat der amerikanische Präsident Bush höchstes Interesse, dass das so abgelaufen ist, weil die Lone Star Texas unter seinem persönlichen Kuratel
steht!

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Und jetzt könnten wir ja auch mal fragen? Was kann der einzelne tun, damit sich etwas zu Positiven veändert?

Das System und seine totalitären bzw. antidemokratischen Subsysteme werden stabilisiert, aufrechterhalten durch Fehlinformationen. Durch Manipulation der Bevölkerungen. Kurz gesagt. Das übergeordnete System, was die genannten Subsysteme am Laufen hält und dafür sorgt, das alle Beteiligten weiterhin mitspielen (weil sie Angst vor Ausschluss, Verlust ihres Arbeitsplatzes, Einkommen usw. haben oder weil sie erpressbar sind -politische Eliten sind das meist) ist das Mediensystem: der öffentlich-rechtliche-Rundfunk und die Monopolpresse. Wenn diese ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen würden, ausgewogen und sachlich zu informieren, die wirklich wichtigen Themen zu transportieren, usw. gäbe es Keine Beteiligung der Bundeswehr an Angriffskriegen, kein Hartz I-IV, ……

Dabei fällt auf, dass die Domestizierung (um nicht zu sagen Disziplinierung) der mitspielenden Akteure (natürlich auch Politiker der Linkspartei) um so stärker ausgeprägt ist, in dem Maße wie sie vom Licht dieser
Medienwelt grell erfasst werden. Was passiert wenn einer aufmuckt, sehen wir bei Lafontaine.

Dazu ganz aktuelle Medienkritik mit einer interessanten Veröffentlichung eines Leserbriefes:

Zum ARD-Presseclub von gestern (14.9.)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3455#more-3455

„Später erreicht uns eine weitere Mail zum Presseclub. Offensichtlich wühlt diese Sendung auf. Deshalb geben wir die Mail wörtlich wieder. Sie enthält auch den Link zur Sendung:

Liebe NachDenkSeiten.

Der Ton wird schärfer. Man schaue sich bitte diese Ausgabe des Presseclubs an. Ab der 21. Minute ergreift Roland Tichy das Wort. Tissy Bruns sowie Christoph Schwennicke springen ihm bei. Es ist wahrlich unglaublich, wie verlogen man heute im deutschen Fernsehen Volksverhetzung betreiben darf. Lafontaine ist “ein unglaublicher Demagoge”. Er lügt und er verleumdet. Er will unsere Demokratie nicht mit Waffen, sondern mit Worten bekämpfen. Kann Steinmeier die “Brutalität der Lüge” vom “links-radikalen” Lafontaine
eingrenzen? ”Der deutsche Le Pen muss links sein”, ruft Frau Bruns dazwischen. Herr Schwennicke charakterisiert die Wähler der Linkspartei als frustrierte Menschen und als solche, die sich vom “Rattenfänger” einfangen lassen. Nebenbei befürchtet er, dass Frau Ypsilanti “ihren Amoklauf” fortführen wird.

Und wer hält dem entgegen? Keiner. Frau Herrmann von der TAZ wollte zumindest einen Teil der sachlich falschen Behauptungen von Tichy aufdecken, doch dann springt Moderator Herres ein und schneidet ihr das Wort einfach ab. Und das gleich dreimal!

Fast jede zweite Behauptung der Journalisten ist falsch. “Es gibt immer weniger zu verteilen”, “der Niedriglohnsektor hat keinen Einfluss auf die regulären Jobs”, “die Menschen können wegen dem Raubzug des Staats nicht mehr in den Urlaub fahren”, “1,7 Millionen Arbeitsplätze durch die Agenda-Reformen”

Aber Lügner sind natürlich andere.

Die ersten beiden Anrufer werden von Tichy sogar arrogant beschimpft. Unglaublich.

Ganz am Ende vergleicht Tichy Lafontaine mit Hitler. Beide wollen bzw. wollten mit Worten die Demokratie zerstören. Und natürlich mit Lügen. So wie mit der Lüge, dass die Armut in Deutschland zunimmt. Laut
Armutsbericht stimme das gar nicht, sagt Tichy. Dazu gucken wir mal in den Bericht,
Seite IV:

“2005 blieben die Verdienste aus unselbständiger Arbeit von mehr als einem Drittel der Beschäftigten unterhalb der Niedriglohnschwelle von zwei Dritteln des Medians der Bruttoeinkommen. Anfang der 1990er Jahre war dies dagegen nur bei etwas mehr als einem Viertel der Fall. Entgegen dem europäischen Trend
stieg damit auch die Armutsrisikoquote von Erwerbstätigen.” “
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Also was zu tun bleibt, liegt auf der Hand. Es erklärt sich eigentlich von selbst.

Mit freundlichen Grüßen

Günter  Anders

AG Politik- und Medienanalyse

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2 Antworten

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