Und ein Opfer und Behinderter wird weiter schikaniert.

Und ein Opfer und Behinderter wird weiter schikaniert. Wohl so was wie der ungekrönte König der Porsche-Kündigungswelle ist Ulrich Schirmer. Man muss schon so was wie eine Eselsgeduld haben, um den Wahnsinn der Porscheadministration im Falle Ulrich Schirmer zu verstehen. Die aktuelle Antimobbingrundschau (AMR) hat über den letzten geplanten Prozess schon berichtet, der dann aber nicht stattfand, weil die Juristen von Porsche es mit der Angst bekamen, nachdem die Öffentlichkeit gut informiert wurde.

Doch das zeigt auch die Hinterlistigkeit der Täter, die im Falle Schirmer/Porsche nun erneut nachlegen. So geht die Lawine der Kündigungsorgie weiter. Am 05.09.08 steht erstmal um 08:40 Uhr Saal 020, Hochpaterre der nächste Termin an, dabei geht es um ausstehende Sonderzahlungen von Porsche an den Schwerbehinderte Ulrich. Schirmer*. Ort der Veranstaltung ist das Arbeitsgericht Stuttgart in der Johannesstraße 86 in 70176, ob die Deutsche Post AG die Anschrift in ihrem Zustellerbuch auch vermerkt hat?
„Obwohl nach den letzten rechtskräftigen arbeitsgerichtlichen Entscheidungen das Arbeitsverhältnis des Kollegen auf jeden Fall bis zum 31. März 2008 bestanden hat, weigert sich Porsche nun, den zustehenden Lohn vollständig zu zahlen“, so die Mitteilung vom Porsche Solidaritätskreis*, unter deren Homepage findet man mehr zu Ulrich Schirmer und anderen Porscheopfer.

Leider hört man wenig von der IG Metall, mal wieder Fälle, in denen die Gewerkschaft wohl lieber mit den Tätern von Schikane und Mobbing zusammenarbeitet, als mit den Opfern, auch so eine Feststellung, die wir 2008 erkennen müssen. Quasi die große Koalition von Tätern und Gewerkschaft. Am Dienstag, den 23. September 2008 um 14:40 Uhr findet dann im Saal 007 / Hochpaterre der nächste Prozess statt, wird sind dann bei der fünften Kündigung mit Gütetermin angekommen. Die Begründung ist klar wie immer, nichts Neues, es wird einfach durchgehend der gleiche Grund angegeben, quasi Kopiekündigungen, so kann man diese Orgien nennen, die Unternehmen heute im Rahmen des desolaten Kündigungsschutzgesetzes veranstalten, traurig aber wahr. Und die Politiker und Gewerkschaftsbosse tauchen mal wieder ab und schauen Weg, denn das würde ja ihren Sonntagsreden schaden, wenn sie die Realität 2008 in der Arbeitswelt nach dem Amoklauf von „Hartz IV“ zur Kenntnis nehmen müssten und dass ihre Gesetze schlichtweg Unfug sind.

Für Ulrich Schirmer geht es um seine Gesundheit, seine Arbeit und seinen Ruf als Vertrauensmann, eine Funktion, die ihm Porsche dadurch unmöglich macht, dass er nicht an seinen Arbeitsplatz darf. Wie wäre es eigentlich, wenn man korrupte oder mobbende Manager oder Vorgesetzte nach ihren Auslandsreisen einfach nicht mehr nach Deutschland einreisen lassen würde und vor dem EU-Gerichtshof einen Prozess nach dem anderen führt, quasi Kopiereinreiseverbotsorgien?

Ulrich Schirmer hofft auf große Öffentlichkeit, das einzige was ihm jetzt hilft.

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